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Himmelsrichtungen
Der Entwurf von Gebäuden und die Anordnung seiner Bereiche basieren maßgeblich auf den Eigenschaften der Himmelsrichtungen. In der Vastu-Lehre hat jede Himmelsrichtung eine ganz besondere individuelle Qualität, die alles beeinflußt, was sich in dieser Richtung bewegt oder befindet. Die Nebenrichtungen sind hierbei von größerer Wirkung als die Hauptrichtungen, weil sie jeweils die Eigenschaften von zwei Richtungen miteinander verbinden.
Der Osten gilt als beste Himmelsrichtung, weil hier die Sonne aufgeht. Seit Milliarden von Jahren gelangen durch die Sonne gewaltige Energien auf die Erde. Darauf gründen sich eine ganze Reihe von Vastu-Prinzipien. Günstig ist es deshalb, wenn der Haupteingang eines Hauses sich im Osten befindet.
Dem Nordosten und dem Südosten kommen besondere Bedeutungen zu, denn die ultravioletten Strahlen der Morgensonne beeinflussen Stoffwechsel, Durchblutung, Herz und Kreislauf sehr positiv. Diese Strahlen sollen auf Grundstück und Gebäude fallen. Hingegen sind die Strahlen des Nachmittags aus dem Südwesten, die dem Element Feuer zugeordnet werden, für die Vitalität und Gesundheit des Menschen nicht vorteilhaft. In diesem Sinne ist es günstig, die Küche eines Hauses in den Südosten zu legen, weil nach Vastu hier Temperaturimpulse höher sind als in anderen Bereichen. Dem Südosten ist das Element Feuer zugeordnet. Feuer verkörpert die Energie des Lichts und der Wärme. Agni, der Gott des Feuers, ist die Gottheit dieser Richtung, die für die Gesundheit sehr förderlich ist.
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